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Last change: 11.06.2013

Einführung in das Kurssystem

Seit dem Schuljahr 1999/2000 hat die GIBS ein eigenes Oberstufen-Kurssystem, die New Learning Structures.

Der Unterricht gliedert sich in Kernkurse (core courses) und Wahlkurse (elective courses).

Dadurch haben die SchülerInnen mehr Möglichkeiten ihre Ausbildung nach eigenen Interessen zu gestalten und sich somit auf ihre weitere Bildungs- und Berufslaufbahn vorzubereiten.

Das Kurssystem läuft in der 6.-8.Klasse (10.-12. Schulstufe) und wird im Folgenden erklärt.  SchülerInnen, die Fragen zum Kurssystem haben, werden gebeten, sich an die Tutorinnen zu wenden.

Quartale und Credits

Jedes Semester ist in zwei Quartale unterteilt. In der Regel laufen Kernkurse über ein Quartal, Wahlkurse über ein ganzes Semester (zwei Quartale).

Kurse haben oft mehr Wochenstunden als ein Fach in einer normalen AHS hätte. Dadurch sind die Kurse intensiver, die SchülerInnen haben weniger Fächer pro Woche und können sich daher besser auf diese konzentrieren.

Pro Wochenstunde im Quartal gibt es einen „Credit“.Was ist ein Kernkurs?

Unsere Schule hat die Pflichtstundenanzahl in fast allen Gegenständen reduziert.  Für diesen reduzierten Pflichtunterricht wurde ein Kernstoff-Lehrplan erstellt.  Er enthält alle Wissensgebiete und Fertigkeiten, die unsere Schüler im Laufe der 6.- 8.Klasse

(10.-12. Schulstufe) erlernen müssen, und er wird in den Kernkursen erarbeitet.

Der Inhalt der Kernkurse ist im Online-Kursbuch dargelegt.

Kernkurse sind daher verpflichtend, sie werden im Klassenverband unterrichtet.

Jeder Kernkurs wird gesondert beurteilt, die Jahresnote setzt sich aus den Beurteilungen der Kernkurse zusammen (gewichtetes Mittel).

Um in die nächst höhere Schulstufe aufsteigen zu können, müssen die SchülerInnen in allen Fächer mit Kernkursen eine positive Jahresnote aufweisen.

Anderenfalls ist es, analog zum Regelschulwesen, möglich im, September Wiederholungsprüfungen abzulegen.

Was ist ein Wahlkurs?

Durch die Reduzierung des Umfangs an Pflichtunterricht konnten wir die Anzahl der Stunden/Einheiten für Wahlpflichtfächer erhöhen.  Die Wahlpflichtfächer werden als Wahlkurse unterrichtet.  Diese können von den Schüler mit gewissen Einschränkungen (siehe unten) frei gewählt werden.  Die Lernziele und Inhalte der Wahlkurse werden jedes Jahr im Online-Kursbuch dargelegt.Jeder Wahlkurs wird gesondert beurteilt.  (Die Anforderungen für einen Kurs sind manchmal schon im Kursbuch ausgewiesen.)  Wenn jemand in einem Wahlkurs mit „Nicht genügend“ beurteilt wird, so kann er/sie trotzdem in die nächste Schulstufe aufsteigen, muss aber im darauf folgenden Jahr einen äquivalenten Kurs besuchen (und bestehen).

Schon erlangte Credits für Wahlkurse gehen auch dann nicht mehr verloren, wenn ein/e SchülerIn das Jahr aufgrund einer nicht genügenden Jahresbeurteilung in einem Pflichtfach wiederholen muss.

Wie viele Wahlkurse soll man wählen?

Nach Erscheinen des Online-Kursbuchs haben die SchülerInnen Zeit, sich aus dem Kursangebot Kurse auszusuchen.  Im Regelschulwesen haben SchülerInnen ungefähr 33 Wochenstunden.  Die SchülerInnen sind angehalten, sich so viele Kurse auszusuchen, dass die Summe der Wochenstunden aus Pflicht- und Wahlstunden in etwa dieser Zahl entspricht.

Wer zu viele Kurse bucht, läuft Gefahr sich zu übernehmen, zu wenige Kurse führen zu einer Mehrbelastung in den kommenden Jahren.

Während der drei Jahre, die das Kurssystem läuft, müssen die SchülerInnen jeweils eine Mindestanzahl von Credits in drei Unterrichtsbereichen erlangen, um überhaupt zur Matura antreten zu können.  Diese sind:

  • 22 Credits in Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Latein)
  • 16 Credits in Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik, Mathematik)
  • 14 Credits in Humanwissenschaften und Geographie (Geschichte, Geographie, Psychologie und Philosophie)

 

Die SchülerInnen bekommen einen Credit pro Wochenstunde und Quartal.

Ein/e SchülerIn benötigt für die Zulassung zur Matura insgesamt 84 Credits.Die folgende Tabelle weist aus, wie viele Credits in einem Fach mindestens benötigt werden, um eine mündliche Reifeprüfung in diesem Fach ablegen zu können.

Um eine fächerübergreifende Schwerpunktprüfung ablegen zu können, muss diese Mindestanzahl in beiden Fächern erreicht werden.

Für eine vertiefende Schwerpunktprüfung müssen jeweils 8 zusätzliche Credits erlangt werden.

Notwendige Mindestanzahl an Credits für die mündliche Reifeprüfung

Rel D E F Lat/Spa

6 jährig

F/Lat
Rus/Spa
3 jährig
GSk GWk M BiUk Ch Phy PUP BE/ME Com
Kernkurse 24 28 28 28 28 32 18 14 32 12 12 22 12 24 0
Summe an Credits für eine mündliche Reifeprüfung 24 36 36 36 36   22 20 36 16 16 28 16 18 24
Summe an Credits für eine vertiefende Schwerpunkts-prüfung 32 44 44 44 44   30 28 44 24 24 36 24 26


TutorInnen

Das Buchen der Kurse ist ein wichtiger Vorgang.  Persönliche Interessen und Talente, der geplante weitere Bildungs- und Berufsweg sowie die gesetzlichen Bestimmungen für die Zulassung zur Matura spielen eine Rolle.

Daher werden die SchülerInnen bei ihrer Kurswahl von TutorInnen (LehrerInnen der Schule, die mit dem Kurssystem bestens vertraut sind) unterstützt. 

Organisation des Kurssystems/Klassengrößen

Nach der Einschreibung wird entschieden, welche Kurse stattfinden können und welche wegen zu geringer Teilnehmerzahl nicht stattfinden können.  SchülerInnen, die sich für letzteren entschieden haben, werden in einen (von ihnen vorher angegebenen) alternativen Kurs umgebucht.

Wenn ein Kurs einmal gebucht wurde, ist die Anwesenheit in diesem Kurs verpflichtend.

Es kann aus organisatorischen Gründen vorkommen, dass ein Kurs in das andere Semester verlegt werden muß.

Fragen?

SchülerInnen, die Fragen zum Kurssystem haben, werden gebeten, sich an die Tutorinnen zu wenden.