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Hier
an der GIBS hat man mittlerweile eine große Wahlmöglichkeit - an
Sprachen und Kursen zumindest. Wenn man sich aber vor allem für
technische Disziplinen interessiert, ist man in einer anderen Schule
besser beraten. Ich habe jemanden interviewt, der statt Latein und
Spanisch Programmiersprachen wie javascript, php und C++gelernt hat -
Matura in einer HTL.
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Beschreibe
einmal deine Schule. Was sind die Unterschiede zu einer AHS?
In die HTL kann man nach vier Jahren Gymnasium oder
Hauptschule gehen, es ist sozusagen eine „Oberstufe" mit fünf statt in der
AHS vier Jahren.Man macht gleichzeitig eine technische Ausbildung in einer
gewählten Disziplin und man erlangt in einer Reifeprüfung wie in einer AHS, die
Matura. Deshalb kann man danach entweder studieren oder sich direkt in die
Berufswelt stürzen.
Man könnte meinen, dass die Unterschiede zwischen
den einzelnen Disziplinen (z.B. Elektrotechnik und EDV) nicht so groß sind,
aber das sind in Wirklichkeit völlig verschiedene Themen. Der grundlegende
Unterschied zu einer AHS besteht darin, dass man sich in der HTL auf ein Thema
konzentriert und deshalb viele allgemeine und naturwissenschaftliche Fächer
sozusagen "unter die Räder kommen".
Bist du froh in eine HTL gegangen zu sein, oder
bereust du es manchmal?
Ich war in der HTL im EDV Zweig. Der Unterricht in
den technischen Fächern war für mich
meistens sehr interessant, und Programmieren ist ein Thema, das für mich
bis heute nichts an Faszination verloren hat. Manchmal fragt man sich aber, ob
man nicht langsam einen Tunnelblick bekommt, wenn man sich immer nur einem
Thema zuwendet. Allgemeinbildung ist wichtig und gerade wenn man sich im Unklaren
ist, was man später arbeits- oder bildungstechnisch machen soll, kann einem
eine AHS einen großen Überblick über viele Teilgebiete vermitteln.
Ist dir deine HTL-Ausbildung bei deinem technischen
Studium von Vorteil?
Als Student auf der TU Graz ziehe ich sehr viele
Vorteile aus dem durch meine Ausbildung erlangten Wissen. Vieles ist aufbauend
und man ist meistens zumindest mit den Grundlagen vertraut. Einführende Fächer
sind meist durch das Vorwissen sehr einfach und man kann sich sogar manche
Fächer anrechnen lassen und muss nicht alle Lehrveranstaltungen besuchen.
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