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50 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention
Am 30. Jänner 1955 tritt für Österreich die Genfer Flüchtlingskonvention in Kraft - ein multilatreraler Vertrag, der die Rechte der Flüchtlinge ein für alle Mal bindend niederschreibt.

50 Jahre danach findet im großen Redoutensaal der Wiener Hofburg ein Symposium statt, das der Wichtigkeit dieses Vertrages gerecht werden soll.
Erfreulicherweise hatten auch einige Schüler der Grazer Internationalen Bilingualen Schule die Möglichkeit, einen Beitrag zum Symposium zu liefern: „50 Meinungen zum Asylverfahren“ ein Kurzfilm, der einen realitätsnahen Beitrag lieferte.  


Im prächtigen Rahmen der Hofburg geben führende Experten und Wissenschaftler im kurzen Beisein der Frau Innenminsterin und des Herrn Nationalratspräsidenten den geladenen Gästen der exklusiven Veranstaltung einen differenzierten Einblick in die Problematik der Asylpolitik. Hoch aktuelle Fragen  zur Integration und der weiteren Entwicklung der europäischen Einwanderungspolitik werden beleuchtet. Auf Einladung des Bundesasylamts/Außenstelle Graz (HR Dr. Klaus Krainz) konnte die Projektgruppe – bestehend aus 9 Schülerinnen und Schülern der 6B und 7B sowie Dr. M. Pfistermüller-Csar und Mag. U. Schatz  – einen Tag in der Erstaufnahmestelle Traiskirchen verbringen. Weiteres Filmmaterial sammelten sie beim Bundesasylamt in Graz durch Interviews auf der Straße und bei NGOs, wie ISOP und Zebra. In kürzester aber intensiver Arbeitszeit produzierten dann Daniel Semlitsch, Carola Krainz, Jan Schifko, Laura Pertl, Sebastian Zanker, Julia Kosmus, Rudolf Griss, Kerstin Sajko und Christopher Krainz einen sehr zum Nachdenken anregenden Videoclip.

Die Schüler zeigten sich im Nachhinein sehr erfreut über die gute Organisation der Veranstaltung, die sich, entgegen ihrer Ängste, so ganz und gar nicht nicht als unpersönliche Massenabfertigung entpuppte. Vielmehr boten die Diskussionen zwischen den Vorträgen die Möglichkeit in direkten Kontakt mit den Referenten zu treten. Da auch für die multikulturelle kulinarische Versorgung aller Symposiumsteilnehmer mehr als ausreichend gesorgt war (von Couscous über Curry bis zur krönenden Apfelstrudelharmonie) und auf lästige Formalitäten wie Registrierungen und Sicherheitschecks weitgehend verzichtet wurde, hatte das Symposium beinahe familiären Charakter. Mit dem abschließenden Stomp-artigen Theaterstück, erarbeitet auch mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, fand das Symposium einen sehr bewegten und mitreißenden Abschluss.

Filmprojekt „ASYL“ – Abschlussveranstaltung am 22. 12. 2005
Kurz vor Weihnachten noch ein kleiner Empfang für die Schüler und Schülerinnen der 7b und 8b: HR Dr. Klaus Krainz dankt im Namen des Bundesasylamts den Mitarbeitern beim Filmprojekt „ASYL“. Daniel Semlitsch, Carola Krainz, Jan Schifko, Laura Pertl, Sebastian Zanker, Julia Kosmus, Rudolf Griss, Kerstin Sajko und Christopher Krainz hatten im vergangenen Schuljahr in kürzester aber intensiver Arbeitszeit  einen sehr zum Nachdenken anregenden Videoclip produziert. Material dazu sammelten sie in Traiskirchen, am Bundesaslyamt Graz, bei NGOs wie ZEBRA und ISOP und durch Interviews auf der Straße. Der Kurzfilm wurde dann beim Symposium 50 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention am 20. Juni 2005 in der Wiener Hofburg gezeigt.
 
 

 
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